TickTack Eintrag – Woche #8

28.02.2010

Diese Woche habe ich “Denk an mich in der Nacht” von Joanne Harris gelesen, welches mich ziemlich enttäuscht hat. Es hat mir von der Aufmachung her gut gefallen, den Titel fand ich gut, das Cover und der Klapptext war auch interessant, was ich dann aber gelesen hatte war es eher nicht.
Aber bevor ich mein Urteil fälle, möchte ich erst ein bisschen was zum Inhalt sagen:
Das Buch ist in zwei Geschichten unterteilt, die in verschiedenen Zeiten spielen. Die erste Geschichte wird in der Vergangenheit von Daniel erzählt, der eine Frau namens Rosemary aus einem Fluss rettet und sich unsterblich in sie verliebt. Im zweiten Handlungsstrang spielt Alice die Hauptrolle. Diese leidet unter der Trennung ihres Freundes Joe. Als sie seine neue Freundin kennenlernt, merkt sie, dass etwas mit ihr nicht stimmt und will dem auf die Spur kommen. Immer mehr gerät sie zwischen die beiden, denn Joe ist völlig verzaubert von der überirdisch schönen Frau, die sich ganz anders verhält, wenn er nicht da ist. Im Laufe der Geschichte findet Alice ein altes Tagebuch in der ein Daniel von einer wunderschönen rothaarigen Frau namens Rosemary erzählt. Gynni, Joes neue Freundin, ähnelt dieser Frau in dem Tagebuch sehr. Doch die Schrift stammt aus einer Zeit vor 50 Jahren und Alice weiß nicht mit wem oder was sie es zu tun hat. Sind Rosemary und Ginny ein und die selbe?

Das Buch wird als ein großer Vampirroman, Liebesroman oder auch die Geschichte einer zerstörerischen Leidenschaft beschrieben, jedoch finde ich persönlich nicht viel davon in dem Buch wieder. Nie ist nur auch die Rede von Vampiren. Obwohl man selbst auch darauf kommen kann, dass es doch so ist. Jedoch ist die Geschichte so verschachtelt, dass man bald den Überblick verliert. So habe ich es zumindest empfunden, da ich viele Sachen einfach überlesen habe und zum Beispiel die Verwandlung von Daniel in einen Vampir gar nicht richtig mitbekommen habe. Die Geschichte wird ziemlich oberflächlich geschrieben und der Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen, der Vergangenheit und der Geganwart, ist meiner Meinung nach blöd aufgeteilt. Im Laufe des Buches hat mir immer mehr die Perspektive von Alice gefehlt. Und die Seite von Daniel hat mich immer mehr gelangweilt. Manchmal habe ich sogar ein paar Absätze übersprungen um endlich weiterzukommen. Ich habe irgendwann nicht mehr richtig durchblicken können und wusste nicht mehr wann wer erzählt und was eigentlich genau passiert. Alles etwas durcheinander und Dinge die man am Anfang für wichtig erachtet, werden nie wieder erwähnt und schließlich ganz vergessen.
Am Ende des Buches schreibt die Autorin noch eine vierseitige Anmerkung über die Geschichte und sagt selbst, dass es “das vergleichsweise unreife Werk einer Autorin ist, die ihren Stil noch finden muss.”
Würde mich einer fragen, ob er dieses Buch lesen sollte oder nicht, würde ich nein sagen.

Gestern habe ich im Kino Percy Jackson – Diebe im Olymp gesehen. Ich fand den Film echt gut, mal eine andere Geschichte, aber oft auch ziemlich unlogisch und unrealistisch. Aber insgesamt gut. Der Percy ist auch ein süßer hehe, aber die Augen von der Darstellerin der Annabeth waren irgednwie total gruselig, so eindringlich…

Außerdem habe ich diese Woche gesehen: Das Streben nach Glück, 27 Dresses, Hancock und – wie immer eigentlich, hehe – Sex and the City.

So langsam wird es ernst: Morgen fahre ich mit meiner Mutter nach Stuttgart und hole den Schlüssel für die WG ab. Da sehe ich dann auch erst mal das Zimmer und werde wohl anschließend in IKEA fahren und noch einkaufen.

Das Wochendende war entspannt. Am Freitag ist meine Schwester mal wieder Heim gekommen und wir haben gelabert. Und am Samstag war meine Tante da und ich bin zu Steffi und ins Kino gegangen und danach ging es geleich mit DVD schauen weiter. Und heute ist wieder “Gammeltag”. (:

Hoch:

Tief: Jetzt wird mir erst klar, das morgen die letzte Woche anfängt, in der ich noch richtig zu Hause wohne. Es wird nie wieder so sein, wie es war. Und so langsam wird das komische Gefühl in mir immer größer. Jedes Mal wenn ich Jinii sehe, wird mir klar, wie sehr ich sie vermissen werde. Meine kleine Schwester ist auch schon total traurig…  und ich merke wie meine harte Nusschale langsam abfällt und ich am liebsten gar nichts machen würde, nur daliegen und an nichts denken. Aber mir schwirrt so viel im Kopf rum, dass ich schon fast nicht mehr einschlafen kann …


+ fünf = 13


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